Produkt

Förderung der Autonomie durch verschiedene Technologien

Die Technologien, die durch den Innovation Booster Technology and Special Needs unterstützt werden, sind sehr vielfältig. Es kann sich dabei um digitale, elektronische oder mechanische Technologien oder um soziale Innovationen handeln.

Im Rahmen der Projektaufrufe des Innovation Booster Technology and Special Needs werden Innovationsideen von multidisziplinären Teams entwickelt.

Seit 2021 wurden 26 Ideen unterstützt. Die Ideen sind vielfältig und betreffen alle Bereiche des Lebens von Menschen mit Behinderungen. Die Projekte müssen gemeinsam mit den betroffenen Personen entworfen und entwickelt werden!

Sie können alle unterstützten Ideen hier nachlesen. Einige davon stellen wir Ihnen in diesem Artikel vor.

Besuchen Sie uns an unserem Stand auf der Swiss Handicap 2022, um einige Prototypen dieser Projekte zu sehen!

Meine Gesundheit: Ich informiere mich und wähle aus

Das im obigen Video gezeigte Projekt zielt auf die Gesundheitsförderung und Prävention bei Menschen mit geistiger Behinderung ab.

Das Ziel des Prototyps ist es, Materialien zu entwickeln, die Menschen mit geistiger Behinderung, die in Institutionen leben, den Zugang zu Gesundheitsförderung und Prävention (GFP) erleichtern. Laut unserer ersten Studie sollte dieser Zugang über ein leicht verfügbares und intuitiv zu bedienendes Medium erfolgen, das attraktive, unterhaltsame und pädagogische Inhalte bietet und welches von einer oder mehreren Personen genutzt werden kann und keine personenbezogenen Daten sammelt oder speichert.

Die Konzeptualisierungs- und Entwicklungsphase führte zu drei Produkten: eine Buch-Doppelseite mit Illustrationen und schriftlichen Mitteilungen; verbale Mitteilungen, die mit einem interaktiven Stift abgerufen werden können und einem weiteren, nicht funktionstüchtigen Stiftmodell.

Meine Gesundheit

Vorlage für die Gestaltung des interaktiven Buches. (Kredit: Maxime Schertenleib)

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Ifestus

einen modebewussten Gürtel und ein trendiges Korsett zu entwickeln, die den Arm einer Person in Hüfthöhe abstützt

Unser Model, von dem wir uns bei der Gestaltung dieses Produkts inspirieren lassen haben, hatte einen aktiven und einen passiven Arm. In den beiden Händen konnte sie nur zwei oder drei Finger bewegen. Der Zweck dieses Produkts besteht darin, ihr zu ermöglichen, ihren passiven Arm nahe an ihrer Hüfte zu platzieren, damit sie ihre beiden Hände im Alltagsleben besser benutzen kann (z. B. das Öffnen einer Wasserflasche). 

Wir nannten das Projekt Ifestus, inspiriert von dem griechischen Gott Hephaistos, dem Schutzpatron der Künste und des Handwerks und gleichzeitig Vertreter von Menschen mit Behinderungen, da er im Mythos selbst ein Bewegungsproblem hatte, weshalb er von Hera von dem Berg Olymp vertrieben wurde.

Ziel des Projekts ist es, einen modebewussten Gürtel und ein trendiges Korsett zu entwickeln, die den Arm einer Person in Hüfthöhe abstützt, um ihre Bewegungen zu erleichtern.

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Pädagogisches Material zur Begleitung einer Ausbildung über das politische System in FALC (Sprache leicht zu lesen und zu verstehen)

Entwicklung eines Lehrmaterials, das das von ASA-Handicap mental erstellte Material ergänzt, das für Menschen mit leichter geistiger Behinderung bestimmt war, um sie über das politische System der Schweiz und die Ausübung ihres Wahlrechts zu unterrichten, in einer leicht zu lesenden und zu verstehenden Version (FALC).

Eine Hand wirft einen Stimmzettel in eine Urne.

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3D Lehrmaterialien

Webanwendung zur Erstellung von barrierefreien Lehrmaterialien.

Der Einsatz von 3D-Druck im Unterricht von Menschen mit einer Sehbehinderung hat grosses Potential. Die Technologie ermöglicht es, Lehrmaterialien zielgruppengerecht in kleinen Stückzahlen aufzubereiten und ist anderen Techniken, zum Beispiel dem Schwellpapierdruck, hinsichtlich Ausdruckskraft und Haltbarkeit, überlegen.

Die Verwendung von 3D-Druck wird durch die erforderliche technische Expertise und den Zeitaufwand bei der Erstellung gehemmt. Ziel des Prototyps ist es, auf diesen Ergebnissen aufzubauen und sie für Endnutzer und Endnutzerinnen zugänglicher zu machen. Es soll der gesamte Arbeitsablauf, von der Auswahl der Lehrmaterialien, bis zum Druck unterstützt werden.

die Konturen einer Schweizer Landkarte werden mit schwarzer 3D-Tinte gedrucktEine mit roter 3D-Tinte gedruckte Karte der Schweiz

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Besuchen Sie uns an unserem Stand auf der Swiss Handicap 2022, um einige Prototypen dieser Projekte zu sehen!

Öffentlicher Applaus von Nutzer*innen

  • 1 Rebecca Morger