Fühlen, Lernen, Staunen – was moderne Technik kann

Das Projekt Cybathlon macht an der Swiss Handicap Modernste Assistenzsysteme erlebbar

Demonstration einer Handprotese

Wie fühlt es sich an, mit einer Armprothese Wäsche aufzuhängen oder mit Gedanken ein Computerspiel zu steuern? Beim Projekt Cybathlon erleben Sie, wie Alltagsaufgaben dank modernster Assistenzsysteme vereinfacht werden.

Im Oktober 2016 hat die ETH Zürich erstmals den internationalen Wettkampf Cybathlon durchgeführt. An diesem Event sind Menschen mit Behinderungen unterstützt von modernsten Assistenzsystemen in verschiedenen Disziplinen angetreten. Der Fokus der Parcours lag dabei auf dem Lösen von Alltagsaufgaben wie Treppen steigen oder Wäsche aufhängen.

An der Swiss Handicap haben Besuchende mit und ohne Behinderung die Möglichkeit, die verschiedenen Disziplinen mit den entsprechenden technischen Hilfsmitteln auszuprobieren.

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Interview mit Robert Riener, Initiant des Cybathlons.

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Die Cybathlon-Disziplinen im Überblick

Mit einer Roadshow stellt die ETH Zürich den Cybathlon 2020 vor. Auch Sie können die verschiedenen Disziplinen des Cybathlons selber ausprobieren.

Hindernisparcours mit Beinprothesen
Bei diesem Parcours können Piloten mit einer ein-​ oder beidseitigen Beinprothese teilnehmen. Sie müssen Alltagsaufgaben bewältigen wie Aufstehen vom Sofa, Treppen steigen oder über eine Rampe gehen.
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An der Swiss Handicap können Sie sogenannte Abknickprothesen ausprobieren und selber versuchen, damit Treppen zu steigen.

Parcours mit motorisierten Rollstühlen
In diesem Rennen treten Piloten mit einer schweren Gehbehinderung in einem motorisierten Rollstuhl gegeneinander an. Sie müssen den Rollstuhl auf engstem Raum monövrieren oder über unebenes Gelände fahren.
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An der Swiss Handicap können Sie selber in einen manuellen Rollstuhl sitzen und versuchen, damit über eine Schwelle fahren.

Fahrradrennen mit elektrischer Muskelstimulation
Die Piloten dieses Radrennens sind Paraplegiker. Mithilfe einer künstlichen Stimulation wird eine Muskelkontraktion ausgelöst und die Piloten können mit einem Liegerad fahren.
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An der Swiss Handicap dürfen Sie selber erfahren, wie Elektroden an Ihrem Arm mit Stromimpulsen die Muskeln zusammenziehen und damit eine Bewegung auslöst.

Parcours mit am Körper tragbaren Robotern
Bei diesem Rennen können querschnittgelähmte Personen teilnehmen. Mit einem Exoskelett müssen sie zwischen Möbel durchlaufen oder eine Tür öffnen.
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An der Swiss Handicap dürfen Sie selber einen Exomuskel ausprobieren, der beim Gehen zusätzliche Kraft und Stabilität bietet.

Geschicklichkeitsparcours mit Armprothesen
Bei diesem Rennen können Piloten teilnehmen, die ein-​ oder beidseitig eine Armprothese benutzen. Sie müssen beispielsweise T-Shirts aufhängen, Dosen öffnen oder einen Nagel einschlagen.
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An der Swiss Handicap dürfen Sie selber mit einer Probeprothese versuchen, einen USB-Stick oder eine Kreditkarte einzustecken.

Virtuelles Rennen mit Gedankensteuerung
Die Piloten, die vom Hals abwärts gelähmt sind, steuern mittels Gehirn-​Computer-Schnittstellen Avatare in einem speziell entwickelten Computerspiel.
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An der Swiss Handicap dürfen Sie selber mit Gedankensteuerung ein virtuelles Rennen absolvieren.

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